8. Mai 2013
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In einer gänzlich neu bearbeiteten Fassung, basierend auf den neuesten Forschungsansätzen und Untersuchungen, bietet das vorliegende Studienhandbuch eine umfassende, allgemein verständliche Darstellung zum Zusammenhang zwischen Gewalt und Medien. Dabei kommen gleichermaßen Aspekte der fiktiven wie der realen Gewalt zur Sprache. So werden die jüngsten Erkenntnisse zu den Gründen für die Nutzung gewalttätiger Medieninhalte und zur Wirkung von fiktiver Mediengewalt diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den gewalthaltigen Computerspielen und der Wirksamkeit medienpädagogischer Maßnahmen. Doch auch die Wirkung der Berichterstattung über reale Gewalt (z. B. fremdenfeindliche Straftaten, Nachahmung von Morden und Selbstmorden) wird einbezogen. Erkennbar wird, dass Mediengewalt bei entsprechenden Voraussetzungen zur Steigerung der Gewalt in der Gesellschaft beitragen kann. Um welche Rahmenbedingungen es sich dabei handelt bzw. welche Variablen den Wirkungsprozess beeinflussen, stellt das Handbuch ausführlich und systematisch dar. Es wendet sich besonders an Studierende der Publizistik, Medienwissenschaften, Psychologie, Pädagogik und Soziologie und bietet darüber hinaus interessierten Lesern einen aktuellen Überblick zum Thema. INHALTSVERZEICHNIS: ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS 9 VORWORT 11 1. EINLEITUNG 13 2. BEGRIFFSKLÄRUNG 21 3. ZUR HISTORISCHEN DIMENSION DER DISKUSSION UM MEDIENGEWALT 27 4. ERGEBNISSE VON INHALTSANALYSEN 43 1. Struktur von Gewaltdarstellungen 43 2. Funktionale Inhaltsanalyse 53 5. GRÜNDE FÜR DIE NUTZUNG VON MEDIENGEWALT 61 1. Ästhetische Funktionen 61 2. Evolutionstheoretische Ansätze 63 3. Mood-Management 64 4. Excitation-Transfer 64 5. Dispositionstheorie 65 6. Sensation-Seeking 66 7. Gruppenzugehörigkeit und Identitätsbildung 69 8. Angstbewältigung und Angstlust 70 9. Aggressive Prädispositionen 74 Zusammenfassung 75 6. THESEN UND STUDIEN ZUR WIRKUNG VON MEDIENGEWALT 79 1. Vorbemerkungen 79 1. Vorstellungen von der Wirkung der Massenmedien 79 2. Feldstudien vs. Laborstudien 83 2. These der Wirkungslosigkeit 84 3. Katharsis- und Inhibitionsthese 85 4. Suggestionsthese 94 1. Selbstmorde 94 2. Morde, Massenmorde und Amokläufe 105 3. Fremdenfeindliche Straftaten 108 5. Habitualisierungsthese 113 6. Kultivierungsthese 119 1. Ansatz und Studien von George Gerbner u.a. 119 2. Kritik an der Kultivierungsforschung 124 3. Der Kultivierung zugrunde liegende Prozesse 133 4. Die Kultivierung von Emotionen 138 7. Gewaltdarstellungen und Angstauslösung 141 8. Lerntheorie 149 1. Theoretische Annahmen 149 2. Die Experimente von Bandura 152 3. Die Lerntheorie als Bezugsrahmen zur Einordnung von Forschungsbefunden 156 9. Rechtfertigung von Verbrechen 165 10. Excitation-Transfer-Theorie 168 11. Stimulationsthese 170 12. Priming-Konzept 175 13. Skript-Theorie 178 14. General Aggression Model 183 15. Kognitiv-physiologischer Ansatz 187 7. BESONDERE FORSCHUNGSMETHODEN 195 1. Langzeituntersuchungen 195 2. Feldstudien zur Einführung des Fernsehens in bisher fernsehfreien Gebieten 220 3. Problemgruppenuntersuchungen 229 1. Expertenbefragung I: Psychologen und Psychiater 229 2. Expertenbefragung II: Richter und Staatsanwälte 234 3. Zur Größe von Problemgruppen: Untersuchungen an Schulen 238 4. Meta-Analysen 243 8. EINFLUSSVARIABLEN IM WIRKUNGSPROZESS 249 1. Vorbemerkungen 249 2. Inhaltsvariablen 250 1. Ausmaß und Grad der expliziten Darstellung von Gewalt 250 2. Attraktivität des Gewalttäters 251 3. Rechtfertigung und Konsequenzen der Gewalt für den Täter 253 4. Konsequenzen der Gewalt für das Opfer 256 5. Waffen 259 6. Realismus 259 7. Humor 262 8. Genre 263 3. Personenvariablen 265 1. Alter 265 2. Geschlecht 270 3. Intellektuelle Fähigkeiten 275 4. Persönlichkeitseigenschaften 276 4. Soziales Umfeld 279 5. Zusammenfassung 284 9. WIRKUNGEN VON GEWALT IN COMPUTERSPIELEN 287 1. Vorbemerkungen 287 2. Wirkungspotenzial 288 1. Gewaltgehalt 288 2. Nutzungsmotive 290 3. Computerspiele vs. Fernsehinhalte 295 3. Wirkungen 297 1. Erhöhung der Erregung 297 2. Förderung aggressiver Kognitionen 297 3. Förderung aggressiver Emotionen 299 4. Förderung aggressiven Verhaltens 299 5. Reduktion prosozialen Verhaltens 302 4. Wirkungsthesen 303 1. Katharsisthese 303 2. Habitualisierungsthese 305 3. Transfermodell 310 5. Die wichtigsten Einflussvariablen 313 1. Personenvariablen 313 2. Soziales Umfeld 315 3. Situative Einflüsse 317 4. Inhaltsvariablen 319 5. Folgerung: Der Risikogruppenansatz 320 6. Zusammenfassende Bewertung des Fo
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Keywords: Gewalt und Medien;Kunczik, Michael; Zipfel, Astrid;9783412209056
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Gewalt, Medien
22. Januar 2013
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Massenmedien allgemein, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Medieninhalte in Deutschland, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
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Programmplanung in deutschen Medien. Ein Überblick unter besonderer Berücksichtigung des werbefinanzierten Fernsehens. kaufen bei ciando eBooks
Kategorie: Politik,Wissenschaft > Studien > Medien,Hochschulschriften
Artikelnummer: 9783638315562
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3. Dezember 2012
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Die Arbeit behandelt einen Vergleich der Medientheorien von Jean Baudrillard und Stuart Hall. Im Fokus steht die Frage nach der Macht der Medien: Versteht man Massenmedien als wichtigen Integrationsfaktor pluralistischer Gesellschaften, sind sie immer auch Machtfaktoren. Jean Baudrillard sah durch Massenmedien eine allumfassende gesellschaftliche Kontrolle durch Simulationen und Codes eingerichtet. In Abgrenzung von Karl Marx kritisiert Baudrillard zunächst die Konsumgesellschaft als gesellschaftliches Gravitationszentrum, bevor er sich ganz der Simulationstheorie widmet. Da die Macht der Medien in ihrem Wesen begründet sei, so Baudrillard in Requiem für die Medien, gehe auch die spätmarxistische Medientheorie Hans Magnus Enzensbergers (`Baukasten zu einer Theorie der Medien`) an der Sache vorbei. Stuart Hall dessen Medientheorie wegweisend für die Cultural Studies war , treffen Medieninhalte auf ein Publikum, das immer schon über Erfahrungen, Wissen und Prägungen verfügt und daraus seine Präferenzen im Mediengebrauch ableitet und entsprechende Kompetenzen ausbildet. Die Macht der Medien ist hier eingeschränkt von der Souveränität des Mediennutzers, der seine Präferenzen jedoch auch wieder in einer vermachteten Öffentlichkeit ausbildet (Kodieren/Dekodieren-Modell). Die Verbindung von Medien und Macht geschieht anhand des von Michel Foucault aufgestellten Modells des Medien-Dispositivs, das von Johanna Dorer für die Analyse öffentlicher Kommunikation fruchtbar gemacht worden ist. Der Blick wird hier auch auf das Internet gerichtet, durch dessen Verbreitung sich die öffentliche Kommunikation grundlegend gewandelt hat. Das Internet bietet eine neue Perspektive auf Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit: Das world wide web ermöglicht, bestehende Strukturen von Medienmacht aufzulösen und kann ein wichtiger Faktor von Gegenöffentlichkeit sein. Was lässt sich mit Stuart Hall und Jean Baudrillard über das Internet sagen Und was bedeutet das für das Medien-Dispositiv Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Preis: 44.90 EUR
Verdrängung widerständiger Lesarten Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall kaufen bei ciando eBooks
Kategorie: Politik > Medien
Artikelnummer: 9783640349982
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Baudrillard, Hall, Jean, Lesarten, Macht, Medien, Stuart, Verdrängung, widerständiger
3. Dezember 2012
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Für das boomende Forschungsfeld Musik & Medien beansprucht dieser Band einen Überblickscharakter. Er ist in die drei Bereiche Musikwirtschaft, Musik als Medieninhalt und Rezeption von Musik gegliedert. Für jeden dieser Bereiche gibt einer der enthaltenden Beiträge einen Überblick über mögliche Forschungsfragen und den Stand der bisherigen Forschung (Bsp.: Musik als Medieninhalt in den verschiedenen Gattungen). Der zweite Beitrag greift beispielhaft einen Vertiefungsbereich heraus (Bsp.: Musikjournalismus). Und der dritte Beitrag stellt eine aktuell bearbeitete Fallstudie dar (Bsp.: Eurovision Song Contest). So sollen vorhandenes Wissen zusammengetragen und Desiderata benannt werden. Der Band ist themenadäquat interdisziplinär angelegt, um die denkbaren Perspektiven aus Kommunikations-, Musik- und Wirtschaftswissenschaften sowie Psychologie und Soziologie aufzuzeigen.
Preis: 49.95 EUR
Wissenschaftliche Perspektiven auf Musik und Medien kaufen bei ciando eBooks
Kategorie: Politik > Medien
Artikelnummer: 9783531908595
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Medien, Musik, Perspektiven, Wissenschaftliche
1. Dezember 2012
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Die Informations- und Kommunikationstechnologien haben sich seit Beginn der 1990er Jahre, insbesondere durch Digitalisierung und Datenkompression, rasant weiterentwickelt. Alle wichtigen technischen Faktoren bei Produktion, Speicherung und Verbreitung, insbesondere der audiovisuellen Medien wurden erweitert und beschleunigt. Als Folge davon entstand eine Vielzahl neuer TV- und Radioprogramme. Außerdem veränderte die Digitalisierung Angebot und Nutzung von Radio und Fernsehen aber auch die Produktionsprozesse und Vetriebswege der Printmedien. Die Zusammenführung bislang getrennter Informations- und Kommunikationstechniken ermöglicht neue Anwendungen. Beispielsweise entsteht durch die Integration von Fernsehen und Computer der fernsehfähige Computer. (vgl. http://www.ekd.de/EKD-Texte/mediendenkschrift/denk-schrift.html, 26.04.2008). Das Internet hat sich zu einem allgemeinen Kommunikationsmedium entwickelt. Die Rahmenbedingungen, die für die alten Medien galten, wurden verändert: Jeder kann zum Nutzer werden und Inhalte erstellen, gemäß dem Slogan einer Internetplattform: broadcast yourself! Insgesamt hat sich im Rahmen der Medialisierung sowohl die Anzahl der Kommunikationsmedien als auch die Qualität verfügbarer Informationen vergrößert (vgl. Marschik 2003, Seite 9). Dabei ist im Alltagsverständnis klar, welche Rolle den Medien zukommt. Die Medien werden von vielen Menschen als Ursache sozialer Veränderungen interpretiert. Speziell die Neuen Medien sollen schuld an der Zunahme der Gewalttätigkeiten und des Körpergewichtes sein und die Medieninhalte zur Verdummung beitragen. So propagiert beispielsweise Manfred Spitzer: Bildschirm- Medien sind wie Umweltverschmutzung, sie verschmutzen die Spuren und Landkarten in den Gehirnen junger Menschen (Spitzer 2006, S. 248). In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, auf welche Art und Weise Medien Individuum und Gesellschaft beeinflussen. Wesentliches über diesen Einfluss kommt dabei in der Alltagsästhetik als zentraler Komponente der Kultur zum Ausdruck. Zunächst werden die Begriffe Medien, Gesellschaft und Individuum definiert (Kapitel 2). Es folgen Ausführungen zur Medienentwicklung (Kapitel 3) und deren Auswirkungen in einigen gesellschaftlichen Bereichen (Kapitel 4). Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,7, FernUniversität Hagen, Veranstaltung: Bildungswissenschaft, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
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Einfluss von Medien auf Individuum und Gesellschaft kaufen bei ciando eBooks
Kategorie: Wissenschaft > Studien > Hochschulschriften
Artikelnummer: 9783640100446
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Einfluss, Gesellschaft, Individuum, Medien